Adventszeit ohne Christkindlmarkt

Die Feststellung des Katastrophenfalls in Bayern und die noch immer steigenden Inzidenzzahlen im gesamten südostbayerischen Raum sind der Grund, warum der Christkindlmarkt in der Alpenstadt auch heuer nicht stattfinden kann.

Die ersten Hütten stehen schon, das Stadtmarketing hat auch bis zuletzt gehofft, den Christkindlmarkt in diesem Jahr wieder stattfinden lassen zu dürfen. Doch das dynamische Infektionsgeschehen ließ den Verantwortlichen letztendlich keine andere Möglichkeit, als den Markt abzusagen.

Christkindlgärten, Krippe und Geschenke

Als kleinen Ersatz wird es die Christkindlgärten in den Außenbereichen der heimischen Gastronomie geben. Ein kleiner Trost beim Bummel durch die Stadt. Wer das Besondere sucht und vielleicht auch Geschenk-Tipps brauchen kann, ist bei dem Fachgeschäften goldrichtig. Die kleinen, feinen Läden in der Alpenstadt haben zur Weihnachtszeit immer kreative Ideen parat.

Ebenfalls schon eine Tradition ist der geschmückte Florianiplatz mit der lebensgroßen Krippe und Weihnachtsbaum. Ein perfekter Ort, um kurz inne zu halten.

Kinderwünsche erfüllen sich am Wunschbaum

Wichtiger denn je: die alljährliche Weihnachtsaktion „Wunschbaum“ für hilfsbedürftige, einheimische Kinder. Am Baum in der Dianapassage hängen kleine Wunschzettel, Wünsche von Kindern, deren Eltern sich keine Weihnachtsgeschenke leisten können.  Der Baum wird ab Montag, 29. November aufgestellt.
Der katholische Frauenbund, das sonderpädagogische Förderzentrum und die Mittelschule Bad Reichenhall kümmern sich um die Abwicklung im Hintergrund.